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  • Einsätze
 

Landeunterstützung
(Einsatz-Nr. 176)

Sicherheitswache
Sicherheitswache
Zugriffe 374
Einsatzort Details

Zainach, 84307 Eggenfelden
Datum 18.12.2025
Alarmierungszeit 12:30 Uhr
Alarmierungsart Telefon
eingesetzte Kräfte

FF Eggenfelden
Fahrzeugaufgebot   KdoW  TLF 24/50

Einsatzbericht

Ein „dicker Vogel“ macht Halt im Rottal
Bundeswehr landet mit Airbus A400M am Flugplatz in Eggenfelden – Hunderte Schaulustige sind mit dabei


Eggenfelden. Das metallene Brummen ist schon von Weitem zu hören, kurz darauf ist der Flieger am Horizont zu sehen. Hunderte Schaulustige säumen das Gelände am Flugplatz in Eggenfelden, schon lange bevor die Maschine gegen 13.30 Uhr dort eintrifft. Nach längerer Zeit war es wieder einmal so weit: Die Luftwaffe der Bundeswehr landete mit einem militärisch-taktischen Transporter im Rottal für eine Übung.

„Das ist schon ein dicker Vogel“, sagt Flugplatzleiter Michael Plank im Tower über den Airbus A400M, auch „Atlas“ genannt, rund eine Stunde bevor die Maschine in Eggenfelden landet. Er freut sich, dass die Bundeswehr wieder Eggenfelden als Ziel für einen Übungsflug ausgesucht hat. Schon zu diesem Zeitpunkt stehen Hunderte Schaulustige in der Einflugschneise, auch viele Autos sind dort geparkt. Zwischen der beiden Ampeln am Flugplatz darf aber eigentlich niemand stehen – da sich sonst die Landebahn „verkürzt“. Das weiß auch Thomas Englert von der Polizeiinspektion Eggenfelden. Kurz beratschlagt er sich im Tower mit Plank, wie man weiter vorgehe. Dann wird entschieden, dass die Ampeln auf Rot bleiben, bis das Spektakel vorüber ist, die Autos müssen also weggefahren werden. Auch die Feuerwehr ist zur Sicherheit vor Ort.


Um 13.25 Uhr ist das Flugzeug dann am Horizont zu erkennen und setzt wenig später zur Landung an. Allerdings berührt der rund 80 Tonnen schwere Airbus nur kurz den Boden und steigt dann schon wieder auf. Nach einer Kurve über Mitterskirchen setzt die Bundeswehrmaschine erneut zur Landung an und kommt unter ohrenbetäubendem Lärm schließlich zum Stehen. Am Ende der Landebahn fährt der Airbus A400M kurz rückwärts, wendet und rollt auf den Flugplatz zurück.

Im Cockpit gibt Hauptmann Rainer Auskunft zum Flugzeug der Bundeswehr. Er hat den Airbus A400M, der mit einer Geschwindigkeit von zwischen 450 und 500 Kilometern pro Stunde unterwegs ist, auch an diesem Tag geflogen. Es handle sich um einen Übungsflug im Rahmen der taktischen Ausbildung, informiert Rainer. „Wir üben, auf schmalen Landebahnen zu landen.“ Normalerweise sei eine gewöhnliche Landebahn etwa 30 Meter breit, der A400M braucht aber nur eine Breite von 20 Metern. Die Landebahn in Eggenfelden misst 23 Meter, liegt also nur knapp darüber.


„Grundsätzlich können wir aber überall landen“, betont Hauptmann Rainer. Das sei nötig, damit der militärisch-taktische Transporter, wie die Maschine bezeichnet wird, Soldaten in Einsatzgebiete bringen und dort wieder abholen kann. „Da gibt es natürlich nicht immer Standardplätze“, so Rainer. Neben ihm im Cockpit steht Flugplatzleiter Michael Plank, für den es auch eine Seltenheit ist, ein solches Flugzeug zu betreten. „Ich hoffe, das war jetzt der Auftakt und keine einmalige Sache“, betont er mit einem Schmunzeln.


Das Flugplatzgelände hat sich mittlerweile gut gefüllt, alle wollen aus der Nähe einen Blick auf den militärischen Transporter werfen. Die Soldaten nehmen sich Zeit und beantworten die Fragen, einige Interessierte dürfen sogar kurz einen Blick ins Cockpit werfen. Nach etwa einer Stunde Halt in Eggenfelden laufen dann wieder die Turbinen und der Airbus A400M hebt ab in Richtung Oberpfaffenhofen.

Quelle: PNP

 

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