(Einsatz-Nr. 101)
Brandeinsatz > Bauernhof / Landwirtschaftliches AnwesenBrand
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Einsatzbericht
Drei Verletzte bei Brand in Heulager bei Erlbach: Die Kriminalpolizei ermittelt
31.05.2026
Wie zu erfahren war, wurden neben der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr Erlbach auch noch Kräfte aus Reischach, Endlkirchen, Perach, Obertürken, Tann, Gumpersdorf, Marktlberg, Burgkirchen/Alz und sogar Eggenfelden nach Kronsberg gerufen. Sie rückten nach der Schätzung eines Augenzeugen mit rund 15 Fahrzeugen an, darunter war auch die Drehleiter der Feuerwehr Eggenfelden. Unterstützt wurden sie von mehreren Kräften der Kreisbrandinspektion sowie einem Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) sowie mehreren Einheiten des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), die den sanitätsdienstlichen Schutz und die medizinische Versorgung der drei Menschen übernahmen, die Verletzungen erlitten.
Zunächst keine Infos für die Öffentlichkeit
Der Vorgang sollte zunächst offenbar nicht einer größeren Öffentlichkeit bekannt werden: Wie am Sonntag von mehreren Seiten zu hören war, wurden sämtliche Einsatzkräfte seitens der Polizei verpflichtet, keine Informationen über den Einsatz an Medien weiterzugeben. Wie es hieß, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen.
Moritz Piechotka, der Fach-Kreisbrandmeister für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, fasste nach einer Anfrage der PNP am Sonntagnachmittag die wesentlichen Informationen trotzdem zusammen. Seine Mail wurde am Sonntag um 16.33 Uhr an die Redaktion versandt. Wie es in dem von Manfred Maierhofer, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Altötting, verfassten Bericht heißt, sei es dem „raschen und koordinierten Eingreifen“ der Feuerwehren zu verdanken, dass die Flammen im Heulager des Stallgebäudes nicht auf das gesamte Gebäude übergriffen. Parallel zu den eingeleiteten Löschmaßnahmen wurden demnach Kälber aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich evakuiert und in Sicherheit gebracht. „Weitere Tiere waren im Verlauf des Einsatzes nicht gefährdet“. ,
Mehrere Trupps der Feuerwehren seien umgehend unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung im Innenangriff eingesetzt worden. So sei es gelungen, das Feuer zügig unter Kontrolle zu bringen. Die drei Personen, die leichte Verletzungen erlitten, hätten nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst vor Ort bleiben können.
Noch keine Info zur Brandursache
Für die Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde, wie es in dem Bericht heißt, zudem vorsorglich der Aufbau einer langen Schlauchstrecke vorbereitet: „Diese musste jedoch nicht mehr in Betrieb genommen werden, da die Erstversorgung der Löschfahrzeuge über Tanklöschfahrzeuge (TLF) ausreichte. Die Feuerwehr Burgkirchen kontrollierte das Gebäude mit der Drohne auf verbleibende Glutnester, ohne Feststellung.“ Nach rund 1,5 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren beendet.
Wie seitens der Kreisbrandinspektion betont wurde, enthält der Bericht keinerlei Informationen über eine mögliche Brandursache Das Ergebnis der kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu dieser Frage bleibt indes abzuwarten.



